Gut geschützt unterwegs

Informationen für Eltern und Sorgeberechtigte zu unseren Konfi-Fahrten und Jugendfreizeiten

Liebe Eltern und Sorgeberechtigte,

wenn Ihr Kind mit uns auf Fahrt geht, vertrauen Sie es für einige Tage unserer Verantwortung an. Uns ist wichtig, dass sich alle Jugendlichen bei unseren Fahrten wohlfühlen, Gemeinschaft erleben und neue Erfahrungen sammeln können – und dass sie dabei sicher sind.

Die Evangelische Kirchengemeinde Hürth hat ein Schutzkonzept zur Prävention sexualisierter Gewalt. Es enthält verbindliche Regeln für den Umgang miteinander und soll dazu beitragen, Grenzverletzungen und Übergriffe zu verhindern, frühzeitig zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren.

Was bedeutet das konkret für unsere Fahrten?

Geschulte Begleitpersonen: Unsere Mitarbeitenden werden entsprechend ihrer Aufgaben in der Prävention sexualisierter Gewalt geschult. Die erforderlichen erweiterten Führungszeugnisse werden vor ihrem Einsatz überprüft.

Begleitung durch Erwachsene: Bei Fahrten mit Übernachtung gehören mindestens eine volljährige weibliche und eine volljährige männliche Person zum Betreuungsteam. Die Anzahl der weiteren Begleitpersonen richtet sich nach der Größe und Zusammensetzung der Gruppe.

Respekt und persönliche Grenzen: Niemand muss Körperkontakt, Umarmungen oder persönliche Gespräche zulassen, die er oder sie nicht möchte. Wir achten auf einen respektvollen Umgang und nehmen die persönlichen Grenzen aller Beteiligten ernst.

Privatsphäre: Schlafräume, Badezimmer und Umkleidemöglichkeiten sind geschützte Bereiche. Wir achten darauf, dass die Privatsphäre aller Teilnehmenden gewahrt bleibt.

Transparenz: Unsere Begleitpersonen achten darauf, dass Einzelkontakte nachvollziehbar und anlassbezogen sind. Gleichzeitig respektieren wir das Bedürfnis Jugendlicher nach vertraulichen Gesprächen und persönlichem Rückzug.

Beschwerden sind willkommen: Wer sich unwohl fühlt, etwas beobachtet oder eine Grenzüberschreitung erlebt, darf und soll das ansprechen. Wir nehmen solche Hinweise ernst. Niemand muss Nachteile befürchten, weil er oder sie sich beschwert.

An wen kann sich mein Kind wenden?

Während der Fahrt sind die verantwortlichen Begleitpersonen die ersten Ansprechpersonen. Jugendliche dürfen sich selbstverständlich auch an andere Personen ihres Vertrauens wenden.

Die jeweiligen Leitungspersonen haben sie vor der Fahrt erfahren. Wenn Sie unsicher sind, können Sie zu den Öffnungszeiten im Gemeindebüro nachfragen und erhalten dort auch Telefonnummern.

Generelle Ansprechpersonen unserer Kirchengemeinde:

Pfarrerin Franziska Boury
Telefon: 0177 4753744
E-Mail: franziska.boury@ekir.de
Diakon Kai Oppenberg
Telefon: 02233 6269869
E-Mail: kai.oppenberg@ekir.de

Beide stehen auch Eltern für Fragen und Hinweise zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es unabhängige Beratungsstellen und kirchliche Meldestellen.

Und wenn etwas passiert?

Wenn uns Grenzverletzungen oder Hinweise auf sexualisierte Gewalt bekannt werden, handeln wir nach den verbindlichen Regeln unseres Schutzkonzeptes. Der Schutz der betroffenen Person steht dabei an erster Stelle. Wir nehmen Hinweise ernst und beziehen die zuständigen Fachstellen ein.

Unser Schutzkonzept ist öffentlich zugänglich: Schutzkonzept des EKV Köln und Region

Ergänzend haben wir eine Ergänzung entwickelt, die genau unsere Regelung in Hürth enthält: XXXX