Presbyterium

Dem Presbyterium gehören als geborene Mitglieder: Pfarrerin Christiane Birgden und Pfarrer Tom Hennig, als Mitarbeiterpresbyter Diakon Kai Oppenberg an.
Als Gewählte:

 

Diakon Kai Oppenberg

Evangelische Kirche ist für mich der gelungene Versuch viele verschiedene Glaubenshaltungen und Erwartungen zu organisieren. Wir als Gemeinde sind Teil der Evangelischen Kirche.

Darauf will ich in meiner Gemeinde nicht verzichten: … auf Begegnung mit Jugendlichen insbesondere durch Freizeiten und im Konfirmandenunterricht, aber auch auf die vielfältigen Angebote, die das Gemeindeleben maßgeblich prägen. Darüber hinaus ist mir das gleichgestellte, gemeinsame Arbeiten sehr wichtig. Vor Gott sind wir alle gleich!

Das will ich von mir einbringen: … mein Engagement, meine Offenheit und meine Neugierde. Bei abgeschlossenen Aufgaben möchte ich sagen können:“ Die investierte Zeit hat sich gelohnt“. Sozialpädagogisches „Know how“ kommt in fast allen Bereichen unseres Lebens vor. Dementsprechend wichtig ist es mir und sollte situationsabhängig eingesetzt werden.

Für die Zukunft meiner Gemeinde wünsche ich mir: Menschen, die Freude haben an dem, was sie tun und die bereit sind, Verantwortung mitzutragen. Denn sie tragen und prägen die Gemeinde maßgeblich und machen wiederum andere Menschen auf unsere Gemeinschaft aufmerksam. So kann unsere innere Haltung des Glaubens durch unser Handeln sichtbar werden.

 

 

Johannes Boelitz

Mit der evangelischen Kirche verbinde ich eine lebendige, generationenübergreifende Gemeinschaft vor Ort und ein weltumspannendes Netzwerk. Überraschungen, wenn man Gottesdienste anderer Gemeinden besucht. Die demokratische (presbyteriale-synodale) Verfassung der Kirche. Die Tatsache, dass kein Mensch die alleinige Wahrheit für sich beanspruchen kann. Aber auch: Eine Organisation, die manchmal um sich selbst kreist.

In der Bibel beeindrucken mich die Menschen, die im Vertrauen auf Gott alles hinter sich gelassen und Neues ausprobiert haben. Dass diese Zusagen bis heute noch Menschen so stark machen, dass sie keine Angst haben und sich gegen Willkür und Unterdrückung auflehnen.

Ich möchte wieder Presbyter werden, weil Kirche vom Engagement der Mitglieder lebt und die Arbeit im Presbyterium Freude macht.

 

 

Manuel Busch, Vorsitzender des Presbyteriums

Mit der evangelischen Kirche verbinde ich Tradition, Vielfalt, Toleranz und Moderne. Ich kann in der Gemeinschaft mit anderen Hürther Christinnen und Christen meinen Glauben leben. Dabei sind die Texte der Bibel und die überlieferten Lieder unseres Gesangbuchs traditionelle Glaubenszeugnisse, die jedoch auch immer wieder in unsere Zeit übertragen werden müssen. In der Ausein­andersetzung erfahre ich immer wieder neue Zugänge, die ich bislang vielleicht noch gar nicht bedacht hatte.

In der Bibel beeindrucken mich die Menschen, die ein unerschütterliches Vertrauen in Gott haben und sich seiner Fügung förmlich hingeben: Noah etwa, der mitten auf dem Trockenen sein Schiff baut; oder Rut, die gemeinsam mit ihrer Schwiegermutter in ein ihr völlig unbekanntes Land aufbricht. Solche biblische Gestalten machen mir Mut, auf Gott zu vertrauen und zu wissen, dass er auch für mich immer da ist.

Ich möchte wieder Presbyter  werden, weil mir die Arbeit für und mit der Gemeinde viel Freude bereitet. Es ist schön, in einem Presbyterium gemeinsam zu planen und das Gemeindeleben aktiv mitzugestalten. Gerade durch die Wiedervereinigung der beiden Gemeinden habe ich erfahren, wie spannend und schön der Prozess hin zu EINER Gemeinde sein kann!

 

 

Svenja Disselbeck

Mit der evangelischen Kirche verbinde ich ein Gefühl der spirituellen Heimat, ein Zuhause, in dem ich mich mit meinem Glauben geborgen fühlen kann.

In der Bibel beeindrucken michdie Berichte über Jesu Leben und Wirken. Die christlichen Werte bestimmen bis zum heutigen Tag das Handeln so vieler Menschen und haben an Aktualität zu keiner Zeit verloren!

Ich möchte wieder Presbyterin  werden, weil mir die Arbeit im Presbyterium in den letzten Jahren vor allem sehr viel Freude bereitet hat. Ich durfte in dieser Zeit so viele wunderbare Menschen kennenlernen, mit ihnen diskutieren, lachen, Projekte starten und erleben, wie diese aufblühen. Das Leben in unserer Gemeinde gibt mir so viel, dass ich mir wünsche, meine Dankbarkeit auch weiterhin durch mein Engagement zollen zu dürfen.

 

 

 Lothar Ebert

Mit der evangelischen Kirche verbinde ich oweit die evangelische Kirchengemeinde angesprochen ist, die Gemeinschaft der im christlichen Glauben verbundenen Menschen, die sich der biblischen Botschaft des Evangeliums verpflichtet fühlt. Die Einbindung in die Kirchengemeinde ermöglicht es, unser Christsein zu leben.

In der Bibel beeindrucken mich, dass sie mir die Möglichkeit verschafft, in Kontakt zu Gott zu treten. Auch wenn es für einen Laien nicht immer leicht ist, die Aussagen der Bibel richtig zu verstehen. Es sind aber in ihr wichtige Erfahrungen und Verhaltensziele aufgeschrieben, so dass immer Rat und Trost in allen Lebenssituationen gefunden werden kann.

Ich möchte wieder Presbyter  werden, weil ich mich als gläubiger Christ für die Sache des Herrn mit den mir von Gott geschenkten Gaben für seine Sache weiterhin einsetzen und damit auch etwas für die empfangene Liebe zurückgeben möchte. So habe ich mich seit 1984 mit meinen durch Studium und Beruf erworbenen Kenntnisse und Erfahrungen als Kirchmeister engagiert und würde mich freuen, wenn meiner Arbeit weiterhin Vertrauen geschenkt wird.

 

 

Gabi Frechen

Mit der evangelischen Kirche verbinde ich  die Leitplanken und die Diskussionsfreudigkeit darüber, die mein Leben prägen. Zwischen den Begrenzungen ist viel Raum für eigene Gedanken und Entscheidungen. Für meine politische Arbeit waren diese Leitlinien und die Auseinandersetzungen im geschützten Raum der Kirche für mich von besonderer Bedeutung.

In der Bibel beeindrucken mich nach wie vor die zehn Gebote. Mit wenigen Worten ist alles gesagt, was ein friedliches Miteinander der Menschen ausmacht. Zusammen mit der Aufforderung, sich selbst zu lieben, um andere lieben zu können, ergibt es für mich ein Leben in Respekt und Zuversicht.

Ich möchte Presbyterin werden, weil ich etwas bewahren und zurückgeben möchte. Von Kind an begleitet mich ein tiefes Grundvertrauen in unsere Gemeinschaft und unsere Gemeinschaft mit Gott. Natürlich gab es Zeiten, in denen Zweifel sich breit machten, Zeiten, in denen die Kirche im alltäglichen Denken nicht wirklich präsent war. Aber jederzeit war dieses Gefühl von Vertrauen und Sicherheit, von tiefer Verbundenheit da. Ich möchte mit meinem Engagement dazu beitragen, dass diese Gemeinschaft lebendig und für viele Menschen ein Platz zum Wurzeln bleibt.

 

 

Marco Kurthen

Mit der evangelischen Kirche verbinde ich einen Ort, an den man sich zurückziehen kann, um zur Ruhe zu kommen, und einen Ort, an dem einem geholfen wird, egal welchem Glauben, welcher Nationalität oder welcher Hautfarbe man angehört.

In der Bibel beeindrucken mich die 2000 Jahre alten Geschichten, die in der heutigen Zeit aktueller als je zuvor sind.

Ich möchte wieder Presbyter werden, weil ich bereits in den vergangenen vier Jahren dem Presbyterium angehört habe und ich die – wie ich meine – erfolgreiche Zeit weiter begleiten möchte. Nachdem die Fusion vollzogen und die Kirchen renoviert worden sind, möchte ich dazu beitragen, dass nun auch wieder die kirchliche Arbeit im eigentlichen Sinne im Vordergrund steht.

 

 

Christine Reimann

Mit der evangelischen Kirche verbinde ich ein Gefühl von seelischer und geistiger Heimat. Seit 1974 lebe ich in der Gleueler Gemeinde und bin herzlich aufgenommen worden. Meine Talente konnte ich in all den Jahren sinnvoll einsetzen (Kindergottesdienst, Bücherei, Kirchenchor, Besuchsdienstkreis) und habe für meine Sorgen und Probleme immer ein offenes Ohr gefunden.

In der Bibel beeindrucken mich die Evangelien und die Psalmen. Die Evangelien sind fast 2000 Jahre alt und immer noch hochaktuell. Wenn ich mich mit einem Text intensiv  beschäftige, ist es immer wieder erstaunlich, wie er mich in meiner jeweiligen Lebenssituation anspricht. Und die Psalmen bieten mir die Möglichkeit, mit Gott zu kommunizieren in fröhlichen und in traurigen Tagen.

Ich möchte Presbyterin werden, weil ich das Leben in meiner Gemeinde mitgestalten möchte. Am wichtigsten ist mir dabei der Gottesdienst, weil ich dort Gottes Wort mit allen Sinnen in mich aufnehmen kann. Und diese Erfahrung möchte ich auch anderen Gemeindemitgliedern vermitteln. Und ich möchte dazu beitragen, dass unser Gemeindeleben bunt und vielfältig ist, damit sich jeder bei uns wohl fühlen kann.

 

 

Gudrun Ritterbusch

Mit der evangelischen Kirche verbinde ich Gemeinschaft, den sonntäglichen Gottesdienst, Abendmahl, in christlicher Freiheit meinen Glauben leben, mein zweites Zuhause und das Gott erlebbar gemacht wird.

An der Bibel beeindruckt mich, dass alles auch noch nach mehr als 2000 Jahren Beständigkeit hat.
Dass die Bibel bis in die heutige Zeit immer noch aktuell ist und ich für mein Leben immer wieder etwas finde, das Mut macht und mir in manchen Lebensfragen weiterhilft. Dass ihre Kraft meine Sicht verändern kann und andere Denkweisen zulässt.

Ich möchte Presbyterin werden, weil diese Gemeinde meine Heimat geworden ist, die ich gerne mitgestalten würde, damit sie auch für andere Menschen Heimat werden kann. Weil ich hier meinen Glauben, meine Fähigkeiten einbringen kann, um mit Herz und Verstand gemeinsam mit Anderen an einer lebendigen und einladenden Gemeinde mitzuarbeiten. Ich möchte ein offenes Ohr haben, weil ich mich gerne für meine Gemeinde einsetze und bereit bin, Verantwortung zu tragen.

 

 

Monika Schmitz

 

 

Evelin Wright

Mit der evangelischen Kirche verbinde ich lebendige Gemeinschaft, vielfältige Begegnungen, Austausch im Glauben und geistliche Heimat.

In der Bibel beeindrucken mich vor allem immer wieder die Texte, in denen sich zutiefst menschliche Erfahrungen spiegeln, die uns auch heute noch berühren über alle Unterschiede im Weltverständnis hinweg.

Ich möchte wieder Presbyterin werden, weil mir die Arbeit in diesem Gremium Freude macht und mir die Möglichkeit gibt, Kirche konkret vor Ort mit zu gestalten und weiter zu entwickeln. In einer sich verändernden Welt stehen wir auch als Kirche vor neuen Herausforderungen, denen wir uns stellen müssen, sei es in der Gestaltung von Gottesdiensten oder in der Schwerpunktsetzung für die Gemeindearbeit. Daran möchte ich mich gern beteiligen.