Diakoniemitarbeiterin Tanja David

Diakoniemitarbeiterin
im Seniorenbereich der ev. Kirche Hürth
Villering 38, 50354 Hürth
Mobil: 0163 – 7341235
Mail: david@kirche-koeln.de
Sprechstunde nach Vereinbarung

Arbeit trägt Früchte und verändert sich

„Unser Presbyterium hat sich auf Anregung des Diakonie-Ausschusses entschlossen zum 01. April 2013 einen Menschen in nebenberuflicher Tätigkeit einzustellen, der versucht, Kontakt zu denen aufzubauen, die aufgrund ihres Alters oder aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zu den Angeboten unserer Gemeinde kommen können…“ So hieß es in der Ausgabe 3/2013 in unserem „evangelisch in Hürth“.

Ein neues Angebot in unserer Gemeinde wurde geschaffen, von dem niemand wusste, ob es überhaupt angenommen werden würde und welches Ausmaß an Arbeit damit verbunden sein könnte. Mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von sieben Stunden, zunächst auf zwei Jahre befristet, begann ich als Diakoniehelferin im Seniorenbereich. Um das von der evangelischen Kirchengemeinde neu geschaffene Angebot bekannt zu machen und gleichzeitig Kontakte aufzubauen, habe ich mich zu Beginn meiner Tätigkeit seniorenrelevanten Organisationen in Hürth vorgestellt.

In unserer Gemeinde besuchte ich die Frauenhilfen und Seniorenclubs, nahm an einigen Seniorengeburtstagskaffee-Nachmittagen teil und schloss mich den Geburtstags-Besuchsdienstmitarbeitenden an, welche Gemeindeglieder ab dem 80. Lebensjahr besuchen. Ebenso begleitete ich die Frauen des ökumenischen Besuchsdienstes, die zwei Mal im Jahr allen Bewohnern des Rudi-Tonn-Altenzentrums mit einem kleinen Geschenk und ihrem Besuch vor Ostern und Weihnachten Freude bereiten. Des Weiteren stellte ich mich dem Seniorenbeirat und der Seniorenbeauftragten der Stadt Hürth vor. Auch die Helfenden Hände, Netzwerk Löwenzahn, den Hospizverein, die Grünen Damen des Sana-Krankenhauses und die Gruppe Füreinander (Betreuung an Demenz erkrankter Personen) habe ich besucht, um nur einige Beispiele zu nennen. Es entstanden wertvolle Kontakte, die bei der Vermittlung von Hilfsangeboten sehr nützlich sind. Meine Hauptaufgabe bestand in Einzelbesuchen bei Senioren zu Hause. Die Kontakte entstanden durch die hauptamtlich Mitarbeitenden in der Gemeinde, durch Anfragen Angehöriger oder der Senioren selbst. Auch Nachbarinnen, Damen aus der Frauenhilfe oder Besuchsdienstmitarbeitende baten mich um Hilfe, wenn sie sich Sorgen um ältere Gemeindeglieder machten oder dort einen Hilfebedarf erkannten. Die Verantwortung für diese Seniorenseite des Gemeindeblattes, die „Besinnliche Stunde“ für Senioren zu Hause, Mitgestaltung der für Senioren besonders geeigneten Gottesdienste mit anschließendem Mittagessen, die Organisation eines Vortrags für die Gemeinde und eigene Vorträge in den Frauenhilfen sind weitere schöne Aufgaben, die ich mit meiner Tätigkeit verbunden habe.

Und das alles in sieben Wochenstunden?! Ich freue mich sehr, dass das Presbyterium - auch wieder auf Anregung des Diakonie-Ausschusses - zum 01. August 2014 das „Projekt“ Diakoniehelferin in eine Festanstellung mit 20 Wochenstunden umgewandelt hat. Im September 2016 wurde der Stellenumfang nochmals von 20 auf 30 Wochenstunden aufgestockt, worüber ich mich sehr gefreut habe und dem Presbyterium für diese Entscheidung an dieser Stelle herzlich danke. So kann ich nicht nur den stetig ansteigenden Nachfragen nach individuellen Seniorenbesuchen gerecht werden, sondern auch noch weitere Angebote im Seniorenbereich begleiten.

Sie erreichen mich persönlich immer montags (außer in den Schulferien) in der Sakristei der Martin Luther King-Kirche in Hürth-Mitte zwischen 09:00 und 13:00 Uhr. Ansonsten vereinbaren Sie bitte einen Termin unter mobil: 0163 -7 34 12 35 oder per Mail: david@kirche-koeln.de